Mobile Schmiede hat ein Zelt bekommen

Nachdem mein Schmiedekollege und ich schon zum zweiten Mal als Schauschmiede unterwegs waren, haben wir uns den Luxus geleistet, die mobile Schmiede mit einem eigenen Zelt auszustatten. Groß genug, um zu zweit darin zu arbeiten, ist es mit seinen 12 qm überbauter Fläche in jedem Fall.

Genäht ist das Zelt aus Baumwollstoff.

Die Verzierung am vorderen Bereich ist abnehmbar und kann durch eine Zeltwand ersetzt werden, damit die Schmiede in der Nacht nicht offen steht.

An der Rückwand können zwei Seitenflügel geöffnet werden, um für ein bisschen Durchzug zu sorgen.

Der dunkle Stoff sorgt auch bei Sonnenlicht für genügend Schatten, um die Glühfarben gut beurteilen zu können.

 

 

Die Einweihung des neuen Schmiedezeltes

Die Einweihung des neuen Schmiedezeltes

Wir sind als „fratres ferrorum“ unterwegs und bereichern hoffentlich bald Märkte und Ausstellungen mit der Darstellung des Schmiedehandwerks.

Löffel schnitzen – Vorbereitung

Mittelalterliches Essbesteck waren üblicherweise ein Messer, ein Pfriem und ein Löffel. Stahl, wie er im Mittelalter verbreitet war, ist nicht geschmacksneutral und zudem sehr wertvoll. Löffel wurden deshalb meist aus Holz oder Horn hergestellt.

Was braucht man alles um einen Löffel zu machen?

Holz, eine Axt, ein Schnitzmesser und ein Löffelschnitzmesser.

In meinem Werkzeugvorrat waren die ersten drei vorhanden. Das vierte hat noch gefehlt, deswegen, erstmal an die Esse und den Hammer ausgepackt.

Das Ergebnis ist ein Messerchen aus C60-Stahl mit Nussbaumgriff.

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